Einen Online-Shop mit WooCommerce schnell aufbauen – geht das?

Sie haben ein Produkt und wollen es online verkaufen? Eine Möglichkeit ist, einen Online-Shop mit WordPress und WooCommerce zu bauen.
Es heißt immer, das ist einfach und geht schnell. Wahrheit oder Mythos? Das möchte ich hier etwas näher betrachten.

Wie schnell kann ich einen Shop mit WooCommerce aufbauen?

Wenn Sie keinen Anspruch auf ein individuelles Design haben, können Sie relativ schnell sein. Suchen Sie sich ein bewährtes, leistungsfähiges WooCommerce-Theme* wie beispielsweise Storefront oder Atomion. Hier können Sie Farben anpassen, ein Logo hochladen und entscheiden, welche Produkte/Produktkategorien wo dargestellt werden. Alles was man über die Einstellungen im Theme machen kann braucht nicht viel Zeit.

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Barrierefreie Website – ist das wirklich nötig?

Die kurze Antwort: Ja, das ist wirklich nötig. Bevor Sie jetzt aber aufhören zu lesen, möchte ich Sie auch gleich beruhigen: Es ist gar nicht so schwer, schon gar nicht mit WordPress als Basis.

Barrierefreiheit im Web, das ist für viele Menschen schwer zu erfassen. Als einigermaßen gesunder, sehender Mensch kann man sich kaum vorstellen, wie man Websites besuchen kann ohne sie tatsächlich sehen zu können.
Was für viele nicht klar ist: Beim Thema Barrierefreiheit geht es bei weitem nicht nur um Menschen, die nicht oder schlecht sehen können.

Wer profitiert von meiner barrierefreien Website?

Tatsächlich begegnet uns der Bedarf nach Barrierefreiheit sehr viel häufiger als wir denken. Denn nicht nur Menschen mit starken Einschränkungen sind darauf angewiesen, dass wir ihre Bedürfnisse im Blick haben. Wir alle profitieren davon, wenn eine Website keine künstlichen Hindernisse aufbaut.

Screenreader, aber auch Suchmaschinen

Für Menschen, die nur sehr wenig oder gar nicht sehen können, kann fehlende Barrierefreiheit bedeuten, dass sie eine Website nicht besuchen können. Sie sind darauf angewiesen, dass der Screenreader den Inhalt einer Website sinnvoll erfassen kann.

Gleichzeitig lesen Suchmaschinen die Inhalte Ihrer Website ganz ähnlich wie ein Screenreader. Wenn diese Inhalte mit Hilfe eines Screenreaders gut zu verstehen sind, ist auch für Suchmaschinen-Bots schneller klar, worum es auf Ihrer Website geht. Und damit haben Sie schon einmal den Grundstein gelegt für eine positive Bewertung durch Google und Co.

Smartphones und Tablets

Barrierefreiheit bezieht sich auch auf Farbkontraste, Schriftarten und Schriftgrößen. Hier profitieren alle, die mit dem Smartphone oder Tablet bei ungünstigen Lichtverhältnissen versuchen, einen Text auf Ihrer Website zu lesen. Oder ältere Menschen, die Schwierigkeiten mit dem Lesen in der Nähe haben.

Mit guten Kontrasten und leicht zu lesendem Schriftbild funktioniert das. Mit einer zarten dunkelgrauen Schrift auf hellgrauem Hintergrund – nicht mehr wirklich.

Website bedienen im Ein-Hand-Betrieb

Haben Sie sich schon einmal den Arm gebrochen? Oder versucht, mit einem Kind auf dem Arm eine Website zu bedienen? Sie wissen, was ich meine. Hier gibt es viele Möglichkeiten, Besucherinnen und Besuchern das Leben einfacher zu machen. Große Bedienelemente, um sie zielsicher auf mobilen Geräten zu treffen oder auch eine gut funktionierende Navigation via Pfeiltasten oder Tabs am Desktop-Computer können einem hier das Leben leichter machen.
„Nebenbei“ können sich so Menschen, die aufgrund einer Erkrankung motorisch eingeschränkt sind, leichter durch Ihre Website bewegen.

Fremde Sprache? Übermüdet? Schwieriges Thema?

Sprache kann ein großes Hindernis sein. Zum einen, wenn die Website in einer Sprache verfasst ist, die wir nicht flüssig sprechen. Aber auch ein Text in unserer Muttersprache kann unverständlich sein: Sehr lange Sätze, viele Fremdwörter aus einem Bereich, der uns nicht geläufig ist oder eine unklare Struktur behindern uns beim Erfassen. Noch dazu, wenn wir zusätzlich abgelenkt oder müde sind.

Abhilfe schafft, Texte klar zu strukturieren, Sätze nicht zu lang werden zu lassen und auf Fremdwörter zu verzichten, die nicht unbedingt nötig sind. Die Website muss deswegen nicht gleich in leichter Sprache verfasst sein.

Slider, Videos und bewegte Inhalte

Slider und andere bewegte Inhalte können für Screenreader zur Sackgasse werden, aus der sie nicht wieder herauskommen. Auf viele sehende Menschen wirken bewegte, „zappelige“ Elemente irritierend und ablenkend. Mit einer entsprechenden medizinischen Vorgeschichte können sie sogar epileptische Anfälle auslösen.

Für alle bedeuten sie zumindest eine längere Ladezeit als nötig. Bei einem schlechten Mobilnetz kann das heißen, dass die Website extrem langsam geladen wird. Viele Besucherinnen und Besucher brechen an dieser Stelle ab.

Viele Menschen empfinden Slider und Co. außerdem als störend. Und ganz ehrlich, schauen Sie sich einen Slider komplett an und prüfen, ob dort wichtige Inhalte versteckt sind? Untersuchungen zeigen, dass gerade einmal 1% der Besucher auf einen Slider klickt.

Wie mache ich meine Website barrierefrei?

Mit WordPress ist das relativ einfach, da WordPress schon eine gute Basis mitbringt. Die WordPress Standard-Themes sind beispielsweise immer barrierefrei. Das bedeutet, sie bieten viele Features, die für eine Bedienung via Tastatur oder Screenreader wichtig sind. Auch die Kontraste und Schriften sind entsprechend ausgewählt. Sollte es Farbvarianten geben, die diese Standards nicht erfüllen, wird das in der Dokumentation erwähnt.

Die technische Basis genügt leider nicht

Diese technische Basis gibt uns eine sehr gute Grundlage. Ohne die wird es überhaupt nicht funktionieren.
Allerdings können wir die Barrierefreiheit beim Anlegen der Struktur und beim Erstellen der Inhalte gründlich kaputt machen.

Struktur der Website

Es ist für Besucher eine große Hilfe, wenn die Struktur der Website einfach und schnell zu erfassen ist. Nichts ist frustrierender als mehrmals hin- und herklicken zu müssen, um eine bestimmte Information zu finden. An solchen Stellen verliert man Besucherinnen und Besucher schnell an die Konkurrenz.

Tipp: Mit der Suche ans Ziel

Wenn eine Website aus vielen Seiten und Beiträge besteht, ist es sinnvoll, eine effiziente Suchfunktion zur Verfügung zu stellen. Dafür lohnt es sich, ein zusätzliches Plugin zu installieren.

Texte klar strukturieren

Hierarchische Überschriften und Unterüberschriften machen allen das Leben leichter. Wenn ein Text durch verschiedene Überschriften in sinnvolle Abschnitte unterteilt ist, kann man schneller erfassen, worum es geht. Besucherinnen möchten einfach „scannen“, wo im Text die für sie relevanten Informationen stehen.

Wer mit dem Screenreader arbeitet, kann sich zunächst die gekennzeichneten Überschriften vorlesen lassen. Wenn da keine sind, wird es sehr mühsam, in der Website Informationen zu finden.

Inhalte in unterschiedlichen Formaten präsentieren

Manche Menschen erfassen graphische Inhalte leichter, andere lesen lieber. Wieder andere schauen sich eher ein Video an als einen längeren Text zu lesen. Je nachdem, welche Art von Inhalten Sie vermitteln wollen, kann es hilfreich sein, diese unterschiedlich aufzubereiten.

Das kann heißen, zusätzlich zum Text eine Infographik anzubieten. Oder ein Video kombiniert mit einer kurzen textlichen Zusammenfassung. Bewegte Inhalte wie Videos oder Slidern sollten jedoch nicht automatisch abspielen. Jede Besucherin soll selbst entscheiden können, ob sie den Inhalt sehen möchte.

Bedienelemente einheitlich und klar erkennbar

Ein sehr wichtiger Punkt ist die einheitliche Nutzung von klar definierten Bedienelementen. Sie sollten auch immer dasselbe Verhalten auslösen:

Ein Link muss beispielsweise als Link erkennbar sein. Gängige Praxis ist, Links zu unterstreichen. Zusätzlich könnten Links auch noch eine andere Farbe haben. Es muss auf jeden Fall klar erkennbar sein, dass man beim Anklicken auf eine andere Seite oder auch eine andere Website geleitet wird.

Ein Button soll eine Aktion auslösen. Er könnte ein Popup öffnen oder uns zu einem Punkt navigieren, wo wir etwas tun können. Ein Beispiel dafür wäre der Aufruf eines Kontaktformulars.

Es ist nicht wichtig, wie viele unterschiedliche Elemente Sie auf Ihrer Website einsetzen. Wichtig ist, dass das Verhalten der Elemente vorhersehbar ist.

Formulare

Formulare sind eine spezielle Art von Bedienelementen. Für WordPress gibt es unzählige Formular-Plugins. Leider erzeugen die meisten dieser Plugins von Hause aus keine barrierefreien Formulare. Häufig kann man sie noch nicht einmal entsprechend einrichten. Dabei ist es nicht schwer, ein Formular barrierefrei einzurichten, wenn man weiß, worauf man achten muss. Und es dauert kaum länger, als ein nicht-barrierefreies Formular zu erzeugen.

Fazit

Das Wichtigste beim Thema Barrierefreiheit ist meines Erachtens, dass man sich der Problematik bewusst ist und weiß, welche Vorteile eine barrierefreie Website hat. Dann kann man mit wenig Mehraufwand eine weitgehend barrierefreie Website erstellen.

Es ist uns sehr wichtig, die Websites für unsere Kundinnen und Kunden so weit wie möglich barrierefrei zu gestalten. Wie weit das am Ende geht, kommt sehr auf das Projekt und dessen Anforderungen an. Falls Sie dazu Fragen haben sprechen Sie uns gerne an.

Klimaschutz und die eigene Website

Die Klimakrise ist allgegenwärtig. Es wird viel diskutiert über Autos und Müll, Konsum und CO2-Ausstoß. Worüber nicht so viel geredet wird ist die Tatsache, dass das Internet, wie wir es heute kennen, einen nicht unerheblichen Anteil an unserem CO2-Fußabdruck hat: Nach Schätzungen ist „das Internet“ für etwa 10% des weltweiten Energie-Verbrauchs verantwortlich. Ein Großteil dieser Energie stammt im übrigen leider aus Kohlekraft.

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Wenn die WordPress-Website in Rente geht

Wir bauen Websites für Unternehmen. Das bedeutet normalerweise, dass die Inhalte häufig angepasst und die Website regelmäßig gewartet wird. Es gibt aber auch Websites, die speziell für eine Veranstaltung oder einen anderen Anlass entwickelt werden. Es gibt einen festen Termin und damit auch ein „natürliches“ Ablaufdatum.

Die Veranstaltung ist vorbei, die Aktion ist gelaufen – und jetzt? Meistens liegt die Website noch eine ganze Weile auf dem Serverspace rum. Sie wird nicht mehr gewartet oder inhaltlich gepflegt. Irgendwann kommt jemand vorbei, der sie löscht. Die Website ist dann nur noch – mit etwas Glück – über die WayBack Machine auffindbar.

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Mehrsprachige Websites mit WordPress

Viele unserer Kundinnen und Kunden bieten ihre Website in mehreren Sprachen an. Häufig haben die Unternehmen bereits Kontakte in anderen Ländern, andere möchten ihre Reichweite erhöhen. Gelegentlich sind es auch Unternehmen aus Ländern, die an sich schon mehrsprachig sind, die Schweiz etwa, Luxemburg oder auch Kanada. Hier ist es üblich, alle Ländersprachen anzubieten.

Wie baut man eine mehrsprachige Website am besten auf?
Gleich vorneweg: Es gibt ihn natürlich nicht, den besten Weg. Es kommt sehr auf den Inhalt der Website an. Die folgenden drei Fragen helfen bei der Orientierung.

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Local SEO – Tipps für lokale Unternehmen

Google und Co. möchten ihren Nutzerinnen gute Ergebnisse liefern. Deshalb ist es wichtig, dass Suchmaschinen lokale Unternehmen von anderen, überregional agierenden Unternehmen unterscheiden können. Wenn wir nach einem Restaurant oder Augenoptiker suchen möchten wir Adressen in der Nähe haben. Und keine Vorschläge aus einer anderen Stadt oder aus einem anderen Land.

Als lokales Unternehmen sollten Sie ihre Website und Online-Aktivitäten auf diese Anforderungen ausrichten. Ein guter Startpunkt ist Google MyBusiness. Aber das machen inzwischen alle – was ist sonst noch zu beachten?

Die lokale Suche tickt anders

Für die Suche nach lokalen Unternehmen wird ein anderer Algorithmus verwendet als für die „normale“ Suche. Google schreibt in seinen Support-Dokumenten, dass „Relevance, Distance and Prominence“ – also Relevanz, Entfernung und Bekanntheit – das Ranking beeinflussen. Genau genommen sind hier viele kleine Faktoren am Werk: 2017 Local Search Ranking Factors. „Local SEO – Tipps für lokale Unternehmen“ weiterlesen

Brauche ich eine WordPress-Seite oder reicht auch eine Facebook-Page?

Unser Geschäft sind Websites mit WordPress. Aber es gibt Fälle, da wäre eine WordPress-Seite nicht die richtige Wahl. 

Die Frage ist weniger Facebook oder WordPress, die Frage ist: Womit können Sie Ihr Angebot am besten vermarkten? Um eine Antwort zu bekommen, muss man ein Stück tiefer graben.

  • Was soll die Seite erreichen?
  • Wen soll sie ansprechen?

Dort hingehen, wo die Kunden sind

Ein lokales Geschäft, das trendige Modeartikel an Jugendliche verkauft, wird sein Publikum ziemlich sicher auf Facebook treffen, vielleicht auch auf Instagram oder auf YouTube. Eine Facebook-Page im Zusammenspiel mit Google MyBusiness wären in diesem Fall passende Instrumente um mit Kunden ins Gespräch zu kommen.

Eine Website – mit oder ohne WordPress – würde sich wahrscheinlich nicht bezahlt machen. Weil sie bei den potenziellen Kunden nicht ankommt, denn die sind ganz woanders.

Ins Gespräch kommen und Vertrauen aufbauen

Eine freiberufliche Texterin wiederum trifft ihre Auftraggeber eher nicht auf Facebook. Denn die kämen nicht auf die Idee, sich durch ihren Facebook-Feed zu klicken, wenn sie eine professionelle Texterin suchen. Sie öffnen den Browser und werfen die Suchmaschine an.
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