Ein sicheres Password besteht aus mindestens 12 Zeichen, die zufällig ausgewählt werden. Einen Haufen zufälliger Zeichen kann sich aber kein Mensch merken. Auch mit dem Notieren auf Zetteln und Post-Its kommt man schnell an Grenzen.
Sichere Passwörter verwaltet man am besten mit einem Passwort-Manager. So ein Programm merkt sich alle Passwörter und speichert sie sicher und verschlüsselt ab. Man kann damit seine Passwörter übersichtlich sortieren und ordnen. Man kann sich Notizen machen und sieht unter anderem, wann man ein Passwort zuletzt geändert hat.
Passwort-Manager bieten auch Abhilfe bei einem sehr weit verbreiteten Sicherheits-Problem: Dasselbe Passwort wird mehrfach verwendet. Ich hatte auch mal so ein „schönes“ Passwort, das ich an vielen verschiedenen Orten eingesetzt habe. Damit erhöht sich leider das Risiko massiv, dass Zugangsdaten in falsche Hände geraten. Es reicht eine geleakte Liste, auf der das Passwort auftaucht.
Passwort-Manager gibt es für alle Betriebssysteme (Windows, Mac, Linux) sowie für Smartphones und mobile Geräte (Android, iOS). Die Programme sind recht komfortabel, sie bringen beispielsweise eine Erweiterungen für Web-Browser mit. Das Programm merkt sich dann die URL einer Login-Seite und schlägt gleich die richtige Kombination aus Username und Passwort vor.
Hier sind zwei der bekanntesten Passwortmanager-Programme
- 1Password – Ein weit verbreiteter Passwortmanager mit vielen Funktionen für Einzelpersonen und Teams.
Zur Website von 1Password - LastPass – Einer der ältesten und bekanntesten Passwortmanager mit Browser-Integration und vielen Komfortfunktionen.
Zur Website von LastPass
Die Verbraucherzentrale NRW hat einen informativen Artikel zum Thema Passwortmanager veröffentlicht. Auch bei der Stiftung Warentest gibt es einen Vergleich.
