Bei der Suchmaschinen-Optimierung (SEO) geht es darum, unter bestimmten Keywords gefunden zu werden und Klicks zu erzeugen. Bei der Optimierung für KI-Systeme (GEO) ist das Ziel, zitiert zu werden und in KI-Antworten erwähnt zu werden. Beide Prozesse verfolgen unterschiedliche Ziele, greifen aber auf gemeinsame Grundlagen zurück.
Eine Website, deren Inhalte für Suchmaschinen gut funktionieren und bei der Struktur und Technik stimmen, hat im KI-Zeitalter einen klaren Startvorteil. Dass Websites maschinenlesbar sein müssen, ist nicht neu. GEO ist so gesehen kein Ersatz für die klassische Suchmaschinenoptimierung, es ist eher eine Erweiterung. Es gibt viele Überschneidungen, denn auch KI-Systeme brauchen technisch zugängliche, indexierbare Inhalte um Websites zu lesen und bewerten.
Die SEO-Regeln gelten weiterhin, aber mit KI-Systemen ändert sich der Schwerpunkt
KI-Systeme finden nicht nur Keywords, sie erfassen ganze Texte und erkennen Zusammenhänge. Sie “verstehen” die Fragen der Nutzer, können gezielt nach Antworten suchen und Empfehlungen formulieren. Dazu brauchen sie Inhalte, die so aufbereitet sind, dass sie für die Systeme lesbar sind.
Andersherum gilt: Websites, die für KI-Agenten nicht gut lesbar sind, werden in den Antworten der KI-Bots nicht auftauchen. Es lohnt sich also zu prüfen, wie gut eine Website für KI-Systeme zugänglich ist.
GEO (Generative Engine Optimization) beschreibt den Prozess, eine Website so zu bearbeiten, dass sie von generativen KI-Systemen möglichst gut erfasst werden kann. Ziel ist es, dass die Website in den Antworten der KI-Systeme erscheint, als Zitat, als Link oder als empfohlene Lösung.
Texte bekommen eine andere Bedeutung
Da KI-Systeme ganze Texte „lesen“, reicht es nicht mehr, die richtigen Stichwörter geschickt zu platzieren. Inhaltliche Zusammenhänge und die Struktur der Texte werden wichtiger.
Überschriften sollten konkrete Aussagen enthalten. Es muss deutlich werden, worum es im folgenden Text geht. Klare Aussagen sind besser als kunstvolle Formulierungen.
KI-Systeme suchen nach Definitionen und Takeaways. Knapp, präzise und leicht zitierbar formulieren sollte hier das Ziel sein. Auch eine konsistente Wortwahl ist wichtig. Das Produkt, der Service, das Thema sollten immer gleich heißen.
Wo möglich mit Zahlen arbeiten und Inhaltsformate einsetzen, die gut zitierbar sind wie z.B. Definitionen, Vergleiche, FAQs oder Schritt für Schritt Anleitungen.
Der Anfang des Fadens: SEO-Status prüfen
Den Zustand der SEO-Optimierung einer Website anzuschauen ist ein guter Einstieg. Yoast SEO Checker ist meiner Erfahrung nach ein gutes Tool dafür. Es liefert schnell einen Überblick zum SEO-Status einer Website. Aber auch PageSpeedInsights von Google erfasst den SEO-Status mit einem Score.
Yoast SEO Checker gibt ausführliche Hinweise, welche Bereiche verbessert werden können. Häufige Themen sind Fehler im HTML, unzureichende Verlinkungen oder fehlende Meta-Informationen.


Wie ist der Zustand Ihrer Website?
Website Checkup
Wenn die letzte Überarbeitung Ihrer Website schon eine Weile her ist, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, zu überprüfen, wie Ihre Website aktuell dasteht.
