Brauche ich eine WordPress-Seite oder reicht auch eine Facebook-Page?

Unser Geschäft sind Websites mit WordPress. Aber es gibt Fälle, da wäre eine WordPress-Seite nicht die richtige Wahl. 

Die Frage ist weniger Facebook oder WordPress, die Frage ist: Womit können Sie Ihr Angebot am besten vermarkten? Um eine Antwort zu bekommen, muss man ein Stück tiefer graben.

  • Was soll die Seite erreichen?
  • Wen soll sie ansprechen?

Dort hingehen, wo die Kunden sind

Ein lokales Geschäft, das trendige Modeartikel an Jugendliche verkauft, wird sein Publikum ziemlich sicher auf Facebook treffen, vielleicht auch auf Instagram oder auf YouTube. Eine Facebook-Page im Zusammenspiel mit Google MyBusiness wären in diesem Fall passende Instrumente um mit Kunden ins Gespräch zu kommen.

Eine Website – mit oder ohne WordPress – würde sich wahrscheinlich nicht bezahlt machen. Weil sie bei den potenziellen Kunden nicht ankommt, denn die sind ganz woanders.

Ins Gespräch kommen und Vertrauen aufbauen

Eine freiberufliche Texterin wiederum trifft ihre Auftraggeber eher nicht auf Facebook. Denn die kämen nicht auf die Idee, sich durch ihren Facebook-Feed zu klicken, wenn sie eine professionelle Texterin suchen. Sie öffnen den Browser und werfen die Suchmaschine an.

Die Frage des Hausrechts

Wenn auf Ihrer eigenen Website etwas nicht funktioniert, können Sie Ihren Provider oder Ihre Agentur anrufen. Die kümmern sich und beheben den Fehler. Ist die Facebook-Page down, kann man nichts machen. Außer abwarten bis sie wieder geht. Und wenn Facebook mal wieder die Regeln ändert, müssen Sie damit leben.
Bei Ihrer eigenen Website können Sie die Regeln selbst bestimmen. Auch spezielle Funktionen wie ein Shop, ein Buchungs-System oder Bezahlte Inhalte lassen sich nur über die eigene Website realisieren.

Fazit

Vordergründig geht es bei einer Webseite um das Vermitteln von Informationen. Die Adresse, die Telefonnummer, die Art des Angebots und so weiter.

Aber das ist nicht wichtigste Ziel einer Website. Die Website ist dazu da, eine Beziehung zu den Kunden aufzubauen. Dazu muss die Botschaft die richtigen Leute ansprechen – und die trifft man nur im richtigen Umfeld.

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